Omse e.V. unterstützt die Inititiative des Paritätischen!
Es drohen drastische soziale Kürzungen - wir stellen uns dagegen!
Bund, Länder und Kommunen diskutieren radikale Einschnitte bei sozialen Leistungen. Gespart werden soll ausgerechnet da, wo Unterstützung unverzichtbar ist: bei Kindern und Jugendlichen, bei Menschen mit Behinderungen – bei Millionen Menschen und ihren Familien.
Eine Streichliste mit mehr als 70 Kürzungsvorschlägen zeigt wie tief diese Einschnitte gehen würden: Individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung sollen gestrichen, das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen eingeschränkt, die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe abgeschafft und der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zusammengestrichen werden. Manche Vorschläge widersprechen offen der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention. Die Streichliste wurde durch uns, den Paritätischen Gesamtverband, Mitte April 2026 enthüllt."
www.der-paritätische.de
Die Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen ist unverzichtbar!
Was können WIR konkret tun?
- Deinem Abgeordneten im Bundestag schreiben:
Petition: Keine Kürzungen bei der Teilhabe
Gegen Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen!
Petition: Unterhaltsvorschuss nicht streichen!
- Keine Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
- Unterhaltsvorschuss für alle Kinder von Alleinerziehenden – auch wenn Sozialleistungen bezogen werden
- Kindergeld lediglich hälftig auf den Unterhaltsvorschuss anrechnen
Petition: Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch angemessene Vergütung
Mit der Petition wird gefordert, zu prüfen und geeignete gesetzgeberische Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen,
dass Anpassungen der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im System der gesetzlichen Krankenversicherung
nicht zu einer Verschlechterung der Versorgungssituation führen und eine bedarfsgerechte, wirtschaftlich tragfähige
Versorgung gewährleistet bleibt

Unverzichtbare Hilfen werden infrage gestellt. Ein solcher Sozialabbau wäre ein Dammbruch. Das werden wir nicht hinnehmen. Dagegen braucht es jetzt Widerspruch und gemeinsamen Druck!